Sonntag, 21. September 2014

Rezension: The Immortal Rules von Julie Kagawa

Reihe: Blood of Eden (Teil 1)
Autorin: Julie Kagawa
Genre: Vampirroman, Dystopie, Post-Apocalypse, Dark Fantasy, Romantasy, Young Adult
Seiten: 457 Taschenbuchseiten (laut Amazon)
Sprache: englisch
Preise: Kindle E-Book: 4,54 €, Taschenbuch: 7,18 €, Gebundene Ausgabe: 13,80
PreiseE-Book: 13,99 €, Gebundene Ausgabe: 16,99 €
Altersempfehlung: Laut Amazon ab 14



Kurze Zusammenfassung in meinen Worten:

Allison Sekemoto lebt in den Trümmern am Rande einer Vampir-Stadt. Die Suche nach Essen und Angst, von den Vampiren entdeckt zu werden, sind ihr täglicher Begleiter. Sie verachtet nichts mehr, als die untoten Regenten der Stadt, die Menschen wie Tiere behandeln und Blutzoll von ihnen verlangen. Doch als sie von Rabids – Zombie-ähnlichen Wesen – angefallen wird, ist ihre einzige Chance zu überleben, in einen Vampir verwandelt zu werden. Kann sie sich damit abfinden, nun zu den Wesen zu gehören, die sie über alles hasst? Wird sie selbst zu einem Monster und fällt sogar ihre Freunde an oder kann sie sich zumindest einen Teil ihrer Menschlichkeit bewahren?



Cover:

Das englische Buch hat 3 verschiedene Cover. Das 1. (von links) gehört zum E-Book, das 2. zur gebundenen Ausgabe, das 3. zum Taschenbuch. Ich habe das E-Book, wovon mir das Cover nicht besonders gefällt. Es wirkt wie eine alternative Version der gebundenen Ausgabe, die etwas verzerrt und dunkler ist. Wirklich schade, da das Cover der gebundenen Ausgabe gut aussieht. Es passt auch zur Geschichte, mit der blutigen Träne und der düsteren Stimmung. Keine Ahnung, warum das eigentlich schöne Cover für die E-Book Version so verhunzt wurde. :-(
Das Cover der Taschenbuchversion finde ich langweilig. Das deutsche Buch sieht dagegen um einiges besser aus. Die Schrift gefällt mir, genau wie die Frau mit dem Schwert. Es passt auch zu Allie.
Nur vom Cover her hätten mich die englische gebundene Ausgabe und das deutsche Buch am ehesten zum Kauf inspiriert.

Klappentext: (von Amazon)

englisch:

To survive in a ruined world, she must embrace the darkness…

Allison Sekemoto survives in the Fringe, the outermost circle of a walled-in city. By day, she and her crew scavenge for food. By night, any one of them could be eaten. Some days, all that drives Allie is her hatred of them—the vampires who keep humans as blood cattle. Until the night Allie herself dies and becomes one of the monsters.

Forced to flee her city, Allie must pass for human as she joins a ragged group of pilgrims seeking a legend—a place that might have a cure for the disease that killed off most of civilization and created the rabids, the bloodthirsty creatures who threaten human and vampire alike. And soon Allie will have to decide what–and who–is worth dying for…again.

deutsch:

Nur sie kann die Menschheit retten.

Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.

Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …

Beide Klappentexte klingen interessant und machen mich neugierig auf das Buch.

Schreibstil/Text:

Die Geschichte wird aus Allies Sicht in der Ich-Form erzählt. Man erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Außerdem bleibt der Vampir Kanin dadurch mysteriöser, was ich in diesem Fall sinnvoll finde.

Der Schreibstil ist flüssig und gefällt mir. Es gibt nur wenige Wortwiederholungen, was mich besonders gefreut hat.

Was Fehler angeht, hat, glaube ich, 1-2x ein Wort gefehlt. Für ein ganzes Buch ist das nicht viel.

Charaktere/Beziehungen:

Allison ist eine Protagonistin nach meinem Geschmack. Durch ihr hartes Leben ist sie abgehärtet und wurde zu einem starken Charakter. Sie traut sich einiges und gibt nicht auf. Ich konnte nicht alle Entscheidungen, die sie getroffen hat, nachvollziehen, aber die meisten schon.

Kanin ist ein interessanter Charakter. Ich habe zwar schon früh vermutet, was es mit ihm und seiner Vergangenheit auf sich hat, aber das fand ich nicht schlimm. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die Geschichte um ihn im 2. Band weitergeht.

Zeke ist ein liebenswerter Kerl. Ich mochte ihn gleich. Es ist wahrscheinlich auch schwer, ihn nicht zu mögen. Trotzdem habe ich es irgendwie nicht geschafft, so richtig mit ihm und Allison mitzufiebern und zu hoffen, dass sie zusammenkommen. Ich mag sie als Paar, aber ich bin nicht restlos begeistert. Naja, mal abwarten, was in den nächsten Teilen passiert.

Von den Nebencharakteren mochte ich ein paar, einige waren mir ziemlich egal, andere konnte ich nicht ausstehen, aber solche braucht man ja auch. :-))

Handlung:

Die Handlung und vor allem die Welt, in der Allison lebt, finde ich sehr interessant und mal etwas anderes. Die Vampire ähneln zwar denen aus den meisten Geschichten, aber die Rahmenbedingungen sind ungewöhnlich für einen Vampirroman. Eine Krankheit hat einen Großteil der Menschheit ausgerottet und Zombie-ähnliche Kreaturen erschaffen. Vampire sind an die Öffentlichkeit gegangen und haben die Vorherrschaft in einigen Städten übernommen. Es ist ein Mix aus Vampirroman und post-apokalyptischer Dystopie. Sehr interessante Idee.
Obwohl ich ein paar Dinge vermuten konnte, gab es auch Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. An manchen Stellen hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen, aber meistens war es spannend. Für mich war es schwierig, das Buch wegzulegen, da ich immer wissen wollte, was als nächstes passiert.

Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit:

Ein wirklich gutes Buch mit einer tollen Protagonistin und einer interessanten Handlung. Leider konnte ich mich nicht ganz für die Liebesgeschichte begeistern und hätte mir teilweise gewünscht, dass mehr passiert, deshalb gibt es einen kleinen Punkt-Abzug von mir.



Ich empfehle das Buch allen Liebhabern von Vampirgeschichten und Dystopien.

Kommentare:

  1. Schöne Rezension, ich konnte mit dem 1. Band leider überhaupt nichts anfangen, dabei liebe ich ihre Fee-Bücher.

    LG
    Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, freut mich, dass sie dir gefällt.

      Schade, dass Teil 1 nichts für dich war. Die Feen-Reihe habe ich noch nicht gelesen. Muss ich vielleicht irgendwann noch machen.

      LG,

      Betty

      Löschen