Dienstag, 16. August 2016

Rezension: Aurora - Morlock 1.1. Unbekannte Gewässer von Sandra Florean

 

Noch eine Rezension zu Aurora. :-) 

Zur Erinnerung noch einmal die Frage, was Aurora eigentlich ist. Der Verlag beantwortet sie folgendermaßen:

AURORA sind Personen mit besonderen Fähigkeiten – Illusionisten, Teleporter, Zeitreisende, Geisterbeschwörer – sie tauchen überall im Land auf. Vor kurzem waren sie noch ganz normale Menschen. Was hat sie also zu dem gemacht, was sie jetzt sind? Wo kommen sie her und was haben sie vor? – In der Novellenserie AURORA erfährst du die Geschichten von acht Frauen in einem alternativen Pulp-Deutschland.

Du begleitest sie auf ihrer traumhaft geilen Reise in die Vergangenheit, bei ihrem Kampf gegen übermächtige Feinde und den fast noch schlimmeren alltäglichen Problemen. … denn es gibt Dinge, die kann man weder mit einem bezaubernden Charakter, noch mit Superkräften bewältigen.

Eine Superheldinnenlandschaft in Buchserie erblickt nun das Licht der Welt. Wir freuen uns, dass ihr alle mit dabei seid.

Es handelt sich also um die Geschichten von acht Superheldinnen, die in mehreren Episoden erzählt werden. Im zweiten Teil geht es um Morlock (im normalen Leben auch Alex genannt), die plötzlich durch die Zeit reisen kann. Oder bildet sie sich das alles ein? Darüber hinaus geschehen seltsame Dinge am Hafen. Gerüchten zufolge gibt es dort ein Seeungeheuer. Leider ist der einzige Augenzeuge, den Morlock in Berichten finden kann, aus dem Jahr 1906. Also unerreichbar für sie. Oder doch nicht? Wenn sie nur ihre neue Fähigkeit unter Kontrolle bekommen würde ...

Buch: Morlock 1.1. Unbekannte Gewässer
ReiheAurora
AutorinSandra Florean
VerlagPapierverzierer
Genre: Mystery, Urban Fantasy/Sci-Fi, Abenteuer
Seiten: 101
Sprache: deutsch
Preis: E-Book: 2,99 €
KauflinksVerlagAmazonBuch.deeBook.deThalia



Cover:

Auch hier gefällt mir das Cover. Es passt zu einer Superheldengeschichte und die Zeituhr auf dem Anzug ist eine nette Ergänzung. Außerdem mag ich gezeichnete Charaktere, die extra für ein Buch gemalt werden.

Klappentext:

- Kein Mensch konnte die Zeit zurückdrehen. -

Sicherheitschefin Alex Sturm wirft nichts so schnell aus der Bahn. Als sich mysteriöse Ereignisse häufen, zweifelt die selbstsichere Frau allmählich an ihrem Verstand. Erst behauptet ihr Mitarbeiter, von einem geheimnisvollen Seeungeheuer angegriffen worden zu sein, dann erlebt sie ein besonders intensives Déjà-vu, das sich erschreckend real anfühlt.
Spielen ihre Sinne verrückt?
Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Nachforschungen gestalten sich jedoch als unerwartet riskant. Ohne Vorwarnung findet sie sich in der Vergangenheit wieder und muss sich nicht nur ihren tiefsten Ängsten stellen, sondern mit einer Situation fertig werden, die sich jeder Vorstellungskraft entzieht ...


Wieder ein gelungener Klappentext. Er fasst die Handlung gut zusammen und macht neugierig auf mehr.

Schreibstil/Text:

Die Geschichte wird aus Alex' Sicht in der 3. Person erzählt. Da ich diese Perspektive am liebsten mag, hat mir das natürlich gefallen.
Der Schreibstil war angenehm und passend zu Charakter und Handlung. Ich habe schnell in die Geschichte gefunden.
An Schreibfehler kann ich mich nicht mehr erinnern, es können also nicht viele gewesen sein.

Charaktere/Beziehungen:

Die Protagonistin der Geschichte ist Alexandra "Alex" Sturm. Allein schon den Namen fand ich passend. Manchmal kam sie mir wie ein Wirbelwind vor, der vor nichts Halt macht. :-)) Ich mochte Alex sofort. Sie ist eine starke Persönlichkeit, lässt sich nicht unterkriegen und sagt immer ihre Meinung. Gut fand ich auch, dass sie nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen hat, was sie realer wirken lässt.

Abgesehen von Alex gibt es einige männliche Nebencharaktere. Mit den meisten hat oder hatte sie mal etwas. Das waren mir schon fast zu viele potenzielle Liebhaber. Ich bin aber gespannt, ob sie mit einem davon glücklich wird.

Neben den (potenziellen) Liebhabern gab es noch Jan, Alex Mitbewohner und guten Freund. Ihn mochte ich schnell. Besonders gut hat mir gefallen, dass Alex ihm alles anvertrauen kann, sogar das Geheimnis über ihre neue Fähigkeit. Er stand ihr mit Rat und Tat zur Seite. Wie er damals zur Marine gekommen ist, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Das passt so gar nicht zu ihm. :-))

Handlung:

In diesem Auftakt zu Alex Geschichte geht es darum, wie sie ihre Fähigkeit entdeckt, zusammen mit Jan spekuliert, wie sie funktioniert und woher sie kommen kann, und diese meistens eher durch Zufall ausprobiert. Abgesehen von ihrem neuen Superhelden-Dasein geschehen merkwürdige Dinge am Hafen, wo Alex mit ihrer Firma für die Sicherheit zuständig ist. Als auch noch ein Kollege verletzt wird, beschließt sie, sich der Sache anzunehmen und stellt Nachforschungen an. Das Ganze war spannend, hat aber mehr Fragen offen gelassen als beantwortet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe, Alex' Ausflüge in die Vergangenheit werden nicht mehr so krass für sie ausfallen. Am besten immer was Süßes in der Hosentasche haben. :-)) (Wenn ihr wissen wollt warum, müsst ihr die Geschichte lesen. ;-))

Zitate:

Auch zu diesem Teil gab es vom Verlag ein paar Banner, die ich gerne einbaue ...








Fazit:

Insgesamt hat mir Morlock besser gefallen als Nox. Mit der Protagonistin wurde ich einfach schneller warm. Ich bin auch neugieriger, wie es mit ihr weitergeht. Allerdings ist auch hier noch Luft nach oben, weshalb ich folgende Bewertung gebe:



Mein Dank geht wieder an den Verlag für das Rezensionsexemplar, das ich im Austausch gegen meine ehrliche Meinung kostenlos erhalten habe. :-)

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