Donnerstag, 22. September 2016

Rezension: Aurora - Morgana 1.1. Fee der Schatten von Stephanie Linnhe


Hier kommt auch schon die nächste Aurora Rezension ...

Zur Erinnerung  - oder falls ihr die anderen Teile nicht gelesen habt - noch einmal die Beschreibung vom Verlag, was Aurora eigentlich ist:

AURORA sind Personen mit besonderen Fähigkeiten – Illusionisten, Teleporter, Zeitreisende, Geisterbeschwörer – sie tauchen überall im Land auf. Vor kurzem waren sie noch ganz normale Menschen. Was hat sie also zu dem gemacht, was sie jetzt sind? Wo kommen sie her und was haben sie vor? – In der Novellenserie AURORA erfährst du die Geschichten von acht Frauen in einem alternativen Pulp-Deutschland.

Du begleitest sie auf ihrer traumhaft geilen Reise in die Vergangenheit, bei ihrem Kampf gegen übermächtige Feinde und den fast noch schlimmeren alltäglichen Problemen. … denn es gibt Dinge, die kann man weder mit einem bezaubernden Charakter, noch mit Superkräften bewältigen.
Eine Superheldinnenlandschaft in Buchserie erblickt nun das Licht der Welt. Wir freuen uns, dass ihr alle mit dabei seid.

Es handelt sich also um die Geschichten von acht Superheldinnen, die in mehreren Episoden erzählt werden. Im siebten Teil geht es um Svea, die einen miserablen Tag hat. Ihr Hund wurde angefahren und sie findet niemand, der sich um ihn kümmert. In ihrer Not nimmt sie ihn mit zur Arbeit, wo er ein heilloses Durcheinander anrichtet. Ihr Chef feuert sie sofort, doch kurze Zeit später kann er sich nicht mehr daran erinnern. Auch ein Kollege vergisst am nächsten Tag, was am Vorabend passiert ist. Doch das ist nicht alles. Skrupellose Wissenschaftler sind hinter Svea her und ein seltsames Wesen taucht aus dem Nichts auf. Woher ist es gekommen und was wollen ihre Verfolger? Wird sie ihnen entkommen können?

Buch: Morgana 1.1. Fee der Schatten
ReiheAurora
AutorinAnja Bagus
VerlagPapierverzierer
Genre: Mystery, Paranormal Romance, Sci-Fi, Abenteuer
Seiten: 100
Sprache: deutsch
Preis: E-Book: 1,99 € (mittlerweile ist übrigens der Preis von allen ersten Aurora Teilen auf 1,99 gefallen)
KauflinksVerlagAmazonBuch.deeBook.deThalia



Klappentext:

- Wenn ich du wäre, würde ich nicht mehr ruhig schlafen können. -

Gigantisch. Anonym. Ruhelos.
Die Megametropole NeuRRocity birgt zahlreiche Gesichter. Vieles ist möglich. Nicht alles. Manche Dinge liegen einfach nicht im Bereich der Naturgesetze – auch für Svea Matthies.
Bis heute.
Von einem Tag auf den anderen verändert sich die Welt der jungen Frau: Menschen in ihrer Umgebung scheinen die Erinnerungen zu verlieren und Wissenschaftler des zwielichtigen Forschungsinstituts Labryd zeigen übermäßiges Interesse an ihr. Die Situation eskaliert und Svea bleibt nichts anderes übrig, als zu flüchten … und herauszufinden, worum es sich bei Projekt 223 handelt.

Der Klappentext gefällt mir gut. Er ist kurz und knapp, und fasst trotzdem alles zusammen, was wichtig ist.

Schreibstil/Text:

Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt. Das meiste ist aus Sveas Perspektive geschrieben, der Rest aus der Sicht eines der Wissenschaftler. In diesem Fall fand ich das echt gut, da Svea (noch) nicht die gesamten Beweggründe ihrer Verfolger herausgefunden hat. So versteht der Leser, was vor sich geht und muss nicht bis zum nächsten Teil warten, bevor deren Handlungsweise nachvollziehbar wird.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm. Ich habe schnell in die Geschichte gefunden und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Auch den Humor, der sich durch die Geschichte gezogen hat, fand ich klasse. Musste immer wieder lachen.

Fehler habe ich nur einen einzigen entdeckt.

Charaktere/Beziehungen:

Die Protagonistin ist diesmal Svea. Sie war mir sofort sympathisch. Wie sie sich um ihren Hund gekümmert hat, fand ich toll. Auch ihre Denk-und Handlungsweise hat mir gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgefiebert. Svea ist eine Tagträumerin, die sich oft in ihren eigenen Welten verliert. Das fand ich total sympathisch, und für mich war es auch etwas Neues bei Charakteren. Das habe ich so noch nicht gelesen. Manchmal fand ich Svea zwar etwas zu ängstlich, aber so ist sie wenigstens mit offenen Augen herumgelaufen und hat mitbekommen, wenn ihr jemand gefolgt ist.

Neben Svea hat ihr Kollege Mory eine größere Rolle gespielt. Er ist für mich der schrägste Charakter seit Luna Lovegood. :-)) Er zitiert oft irgendwelchen Mist, der überhaupt nicht zur Situation passt. Außerdem ist er unfreundlich und egoistisch. Trotzdem war er irgendwie genial. In der einen Sekunde nervte er total, in der nächste hat er einen Spruch gebracht, der mich lauthals lachen ließ. Eine tolle Mischung, dieser Mory, und total ungewöhnlich. Ich fand es auch klasse, wenn Svea von weißen Rittern geträumt hat und die Augen aufmacht und Mory steht vor ihr. ;-))

Eine kleine Rolle spielte noch Sveas Bruder, ein Krimineller, der sich mit Drogen sein Geld verdient. Eigentlich sollte man jemanden wie ihn nicht mögen können, aber die Autorin hat es auch hier geschafft, eine gute Mischung aus negativen und positiven Eigenschaften zu finden. Fand ich toll, wie er sich um Svea gesorgt hat und für sie da war.

Insgesamt bin ich von den Charakteren begeistert. Für mich waren sie mal etwas anderes und durch ihre vielen Schichten gut ausgearbeitet und interessant. Ich bin gespannt, wie es mit ihnen weiter geht.

Handlung:

In diesem ersten Teil geht es darum, wie Svea ihre Fähigkeit entdeckt und davon ziemlich verwirrt ist. Ging mir genauso. Ich weiß bis jetzt nicht, was sie eigentlich genau kann. Schlimm fand ich das aber nicht. Es macht mich noch neugieriger auf den nächsten Teil.
Neben den seltsamen Dingen, die passieren, kam durch die zwielichtigen Wissenschaftler jede Menge Spannung auf. Von Spionage mit einem Hund, über Hetzjagden durch die Stadt, bis zu Kämpfen gab es alles. Es wurde nie langweilig.

Zitate:

Es gibt wieder ein paar Banner mit Zitaten vom Verlag, die ich gerne einbaue:







Bei den Zitaten muss ich gleich wieder lachen. *g*

Fazit:

Ich bin begeistert von diesem Teil. Er hat mir bisher am besten gefallen. Ungewöhnliche Charaktere, ein Humor, der meinen genau trifft, und jede Menge Spannung sorgten dafür, dass ich die Geschichte viel zu schnell ausgelesen hatte. Ich kann es kaum abwarten, bis es mit Svea weitergeht. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl. Muss auch gleich mal schauen, ob es von der Autorin noch mehr Bücher gibt ...


Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.

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